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Keine
weiteren Windkraftstandorte mehr in
Lemgo!
Die Mehrheit für mehr Windräder in Lemgo stand: im Umweltausschuss stimmten
BFL, SPD und Grüne für die Suche nach weiteren Windkraftstandorten in Lemgo.
Die CDU hat beantragt, die Folgen hiervon im Stadtentwicklungsschuss aufzuzeigen: Beeinträchtigungen für die Nachbarn, Kosten für Steuerzahler und Stromkunden?
Die Verwaltung trug vor, dass allein Planung und Prüfung viele zehntausend Euro kosten. Der Stromleitungsbau zu neuen Windrädern bringt für die
Stadtwerkekunden zwangsläufig höhere Stromkosten. Für Investoren und die Grundstückseigentümer, in der Regel Landwirte, lohnt sich der Bau allemal. Bis zu fünfzigtausend Euro Pacht pro Windrad und Jahr erhält ein Grundstückseigentümer.
Stadtwerke Geschäftsführer Arnd Oberscheven meinte, es sei auch für die Stadtwerke prinzipiell rentabel selbst in Windkraftanlagen zu investieren, doch würden in allen umliegenden Städten fast immer auswärtige Investoren den Landwirten mehr bieten als die heimischen Stromversorger dies tun könnten.
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Die Folge sei, dass die Kosten vor Ort verblieben und die Gewinne flössen an häufig bundesweit agierende Fondsgesellschaften.
„Man mag ja für Windnutzung insbesondere an windreichen Küstenregionen sein. In unserer dichtbesiedelten Landschaft muss man aber auf diejenigen Rücksicht nehmen, die in deren Nähe wohnen. Allzu viele leiden schon jetzt unter den Windrädern in Wohnortnähe. Mehr können wir uns auch finanziell nicht leisten. Ich kann verstehen, dass sich die SPD jetzt enthält und die Angelegenheit im Aufsichtsrat der Stadtwerke beraten will. Typisch das Verhalten der „Bürger für Lemgo“: erst stimmen sie im Umweltausschuss dafür und dann im Stadtentwicklungsschuss wieder anders, in beiden Fällen ohne Beteiligung an der Diskussion.“ erklärt der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Dr. Harald Pohlmann.
Dr. Harald Pohlmann
Vorsitzender CDU Ratsfraktion
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