Walter Kern und Professor Dollase nehmen Kinder und Familien in den Fokus

Kreis Lippe/Lemgo. „Eine Gesellschaft ohne Familien kann nicht gelingen!“ Darin ist der renommierte Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Rainer Dollase einig mit dem Lemgoer Landtagsabgeordneten und CDU-Chef Walter Kern. Beide fordern ein familienfreundlicheres Klima in NRW und sind sicher: „Familienförderung ist eine der sinnvollsten Aufgaben des Staates.“

Auf Einladung Kerns gab der mit fünf Geschwistern aufgewachsene Psychologe Dollase in der Lemgoer Ostschule Antworten auf die Frage „Was brauchen Kinder und Familien?“. Das interessierte Kita-Mitarbeiter, Eltern und Großeltern aus ganz Lippe ebenso wie Pastor Dr. Bartolt Haase, theologischer Vorstand der Stiftung Eben-Ezer als Träger der Ostschule.

In seinem Referat erteilte Dollase der „Verschulung der Kindergärten“ und zu frühen Einschulungen eine Absage. „Bis zum Alter von sechs, sieben Jahren lernen Kinder anders als in späteren Jahren“, weiß er und fordert mehr Spielorientierung beim Lernen. Das „situative Alltagslernern“ sei eine bessere Methode als das akademische Lernen und am Beispiel einer Mineralwasserflasche, in der beim Schütteln Perlen aufsteigen, machte Dollase klar, wie sich spielend und im Gespräch lernen lässt und die Neugier der Kinder geweckt werden kann.

Handlungsbedarf sieht Dollase beim System des gebundenen Ganztags: „Bei immer flexibleren Arbeitszeiten der Eltern können die starren Betreuungszeiten belastend für Familien werden.“ Zudem gehe wertvolle gemeinsame Familienzeit verloren.

Gerade die gemeinsame Zeit hält auch Kern für wichtig. Er bescheinigt Eltern eine „intuitive Kompetenz“ im Umgang mit ihren Kindern. „Darin dürfen Eltern sich nicht verunsichern lassen.“ Als Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in der Enquete-Kommission für Familien will Kern diese stärker in den Fokus rücken. Er fordert Respekt vor der Leistung der Familie und ihrem Beitrag für die Gesellschaft: „Die Familie ist das kleinste Modell der Solidarität.“

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Auch Marianne Ulbrich (vom Verein „Freunde der Stiftung Eben-Ezer“) und Dr. Bartolt Haase (theologischer Vorstand Eben-Ezer) mit seiner Tochter Luisa wollten von Professor Dr. Rainer Dollase und Walter Kern, MdL (von rechts) wissen, was Kinder und Familien brauchen.

 

 


Lemgoer CDU unterstützt neuen Vorstoß für LE-Kennzeichen

Der Lemgoer Automobilclub hängt an der Idee zur Wiedereinführung des LE-Kennzeichens. Fahrzeuge könnten so als in der Alten Hansestadt beheimatet erkennbar sein.

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Ein starkes Bündnis für unsere Stadt!

Die Mitgliederversammlung der Lemgoer CDU hat mich am 22. November letzten Jahres zum neuen Stadtverbandsvorsitzenden gewählt und somit als Nachfolger von Walter Kern, der dieses Amt über 14 Jahre inne hatte, bestimmt.

In dieser Funktion wünsche ich Ihnen zunächst einmal alles erdenklich Gute, Glück und Gesundheit für ein hoffentlich friedliches Neues Jahr 2019!

Ich habe meine neue Aufgabe unter das Motto „Gemeinsam Mehr“ gestellt; denn nur zusammen sind wir stark und in der Lage, uns Gehör zu verschaffen, um die Dinge zum Besseren zu wenden, die uns im Alltag belasten. Und das trifft sowohl im Kleinen, als auch im Großen zu – hier in unserer Stadt, in Lippe sowie im Land, im Bund und auch in Europa!

Eine Grundvoraussetzung für diesen Zusammenhalt in einem starken Bündnis ist allerdings, dass der Einzelne Gehör findet, sein Anliegen ernst genommen und jeder Bürger als wichtiger Bestandteil des Ganzen verstanden wird. Hier wollen wir im neugewählten Vorstand ansetzen und in eine intensive Kommunikation zunächst mit unseren Parteimitgliedern einsteigen.

Sie haben hier die Möglichkeit, sich mit Ihren Gedanken, Ideen und Anregungen, aber auch mit Kritik, Hinweisen auf Missstände und Fehlentwicklungen einzubringen. Wir versprechen Ihnen, dass jedes Monitum und jede Anregung individuell aufgegriffen und abgearbeitet wird. Und da, wo wir selbst keine Handhabe sehen, geben wir es mit entsprechendem Nachdruck an die verantwortliche Stelle weiter, ohne es aus den Augen zu verlieren. Versprochen ist versprochen!

Sie sind also aufgefordert, zu handeln!

Ja, das ist unbequem, aber nur reden und die Welt am Stammtisch retten kann jeder. Wir aber handeln und tun, was in unserer Macht steht, um unsere Stadt mit ihren Ortsteilen weiter zu entwickeln und den Frieden für unser Land in einem wirtschaftlich starken Europa zu sichern!

Machen Sie mit - Gemeinsam Mehr!

Ihr

Claus Cieciera

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