CDU unterstützt Umsetzung der Neubaupläne für die lippische Bildungslandschaft

Veröffentlicht: Montag, 17. August 2015 11:04

PPP für Astrid Lindgren Schule bringt wirtschaftlichen Vorteil

Die CDU-Kreistagsfraktion signalisiert Zustimmung zur Fortentwicklung der Astrid Lindgren Förderschule in Lemgo auf Basis der jetzt vorgelegten Machbarkeitsstudien. Vorsitzender Andreas Kasper sagt: „Die in den letzten Jahren angestoßenen Planungen erweisen sich als richtig und zukunftsfähig und können mit den Erkenntnissen aus den Studien nun konkretisiert und umgesetzt werden.“
Vorgesehen ist, die Astrid Lindgren Schule aufzuteilen und zwei Neubauten zu errichten, um die Berufspraxisstufe an den Bildungscampus Lüttfeld und die Vor- bis Oberstufe an den Standort Vogelsang zu verlegen. „Wir wollen für die Schülerinnen und Schüler eine bestmögliche und zugleich wohnortnahe sonderpädagogische Förderung sicherstellen und sehen hierfür an beiden neuen Standorten sehr gute Bedingungen“, erläutert Ralf Mühlenmeier, schulpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion. Er hebt die idealen Kooperationsmöglichkeiten mit dem Lüttfeld Berufskolleg und der Karla-Raveh-Gesamtschule hervor. „Die direkte Nachbarschaft und die pädagogischen Raumprogramme der Neubauten ermöglichen zukunftsweisende Bildungs- und Unterrichtskonzepte sowie inklusive Projekte. Genau das war unser Ziel, als wir in 2014 die Beschlüsse zur Weiterentwicklung der Förderschulen gefasst haben.“ Die gemeinsame Mensanutzung durch Hochschule, Förderschule und Berufskollegs am Lüttfeld sieht Mühlenmeier als einen weiteren inklusiven Baustein.
Positiv wertet die CDU auch die Empfehlung der Gutachter, die Neubauten im Rahmen eines Kooperationsmodells zu realisieren. Der Wirtschaftlichkeitsvorteil wird auf rund 3,5 Millionen Euro beziffert. „Der Kreis hat bereits gute Erfahrungen mit PPP-Projekten (Public Private Partnership) gemacht, so etwa beim Bau der Lipperlandhalle oder beim Straßenprojekt. Wir begrüßen, dass die Verwaltungsspitze die Vorteile erkennt und positiv aufnimmt und das Kooperationsmodell für die Astrid Lindgren Schule favorisiert“, nimmt Fraktionschef Kasper auch die wirtschaftliche Seite des Vorhabens in den Blick. Seine Fraktion werde eine zukunftsfähige Entwicklung der Bildungslandschaft in Lippe unterstützen: „Dazu haben wir uns bereits mit dem Entwicklungskonzept 2025 entschieden und wir werden daran auch weiter arbeiten.“